Geld verdienen mit dem Handeln von Währungen?

Forex bzw. der Währungshandel und der Hebel

Anleger mit wenig Kapital konnten bisher am Aktienmarkt nur wenig bewegen: Bis die Orderprovision wieder eingespielt wurde und ein Kursgewinn entstand, konnten mehrere Tage vergehen, wenn nicht sogar Wochen.

Auch der Handel mit Optionsscheinen war erst mit sehr hohen Hebeln attraktiv – allerdings lag dann meist ein hoher Spread

Plus500 ist einer der bekanntesten Anbieter im deutschsprachigen Raum und für Einsteiger gut geeignet.
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seitens des Emittenten vor, der auch erst mal wieder erreicht werden musste.

Anders sieht es beim Forex Markt aus, auf dem Währungen gehandelt werden. Hier können Anleger mit nur geringem Startkapital sehr hohe Renditen auf ihr Kapital erwirtschaften, ohne lange Warten zu müssen.

Möglich wird dies durch einen Hebeleffekt, der auch bei Optionen und Optionsscheinen greift.

Allerdings sind die Spreads nicht sonderlich hoch wie im klassischen Aktienmarkt, denn mit 4 Billionen USD Umsatz am Tag handelt es sich um einen sehr liquiden Markt.

Je nach Höhe des Hebels können so aus 1.000,00 Euro schnell ein Vielfaches werden, wenn der Anleger richtig spekuliert hat. Selbst mit 100,00 Euro Einsatz können gute Gewinne erzielt werden, denn die Transaktionsgebühren bei Forex Brokern halten sich stark in Grenzen.

Dennoch birgt das schnelllebige Devisengeschäft einige Risiken:

Wie Gewinne erzielt werden können, so können auch Verluste schnell greifen.

Ähnlich wie beim Geschäft mit Derivaten, kann so auch ein Totalverlust entstehen. Anleger sollten daher zunächst sich genügend Wissen aneignen, bevor sie am Forex Markt traden.

Zu den beliebtesten Analyseinstrumenten gehören die Forex Trendlinien.

Wie so oft zeigt sich, die wahren Gewinner am Markt sind diejenigen, welche über genügend Erfahrung besitzen und das nötige Vokabular verstehen, um Meldungen und Nachrichten richtig interpretieren und entsprechend handeln zu können.

Noch vor wenigen Jahren war der Devisenmarkt nur für Unternehmen und Banken geöffnet, welche große Volumen an Devisen handelten. Privatanleger konnte nur außen vor agieren und nur bedingt Devisenhandel betreiben.

Welchem Broker kann ich vertrauen?

Dieses Bild hat sich jedoch grundlegend geändert: Mit Hilfe von einem Devisenbroker, oder auch FOREX Broker genannt, können nun auch Privatpersonen professionell Spekulationen im Währungsgeschäft tätigen, wobei der jeweilige Broker als Vermittler auftritt. Das Portal Nachgefragt hat verschiedene Broker auf Herz und Nieren überprüft.

Hat eine Privatperson den für sich passenden Broker gefunden, so wird ein Depot für ihn eingerichtet und die Termingeschäftsfähigkeit festgellt.

Diese besagt, dass der Kunde auch Geschäfte mit Futures und Optionen tätigen darf, oder auch sonstige Derivate mit einem Hebel handeln kann.

Diese Maßnahme ist notwendig, da bei solchen Geschäften hohe Verluste entstehen können, welche bis zu einem Totalverlust der gesamten Position führen kann. Da das Geschäft mit Forex Produkten also enorme Risiken birgt, ist diese Art der Geldanlege nicht für konservative Anleger geeignet.

Das Forex Geschäft, welches heutzutage bereits 4 Billionen USD täglich umsetzt, wird immer größer und bedeutender.

Dabei werden alle Währungen dieser Welt gehandelt, wobei die größte Liquidität in den Hauptwährungen stattfindet. Privatpersonen wird dadurch die Möglichkeit gegeben, auf Trends und wirtschaftliche Lagen anderer Staaten zu spekulieren und damit Geld zu verdienen. Wer dabei Entwicklungen richtig interpretiert und strategisch handelt, kann so sehr viel Geld verdienen.

Dennoch ist Vorsicht geboten, denn hohe Hebel haben eine enorme Wirkung auf das eingebrachte Kapital einer Transaktion.

So schnell wie Gewinne da sind, können diese auch wieder zerschmelzen und Verluste drohen. Auch das Fehlinterpretieren kann schnell zu hohen Verlusten führen.